Halbzeit!

a ist schon wieder Weihnachten und dieses mal in einem anderen Land mit anderen Traditionen und einer komplett anderen , verrückten Familie die so ziemlich das komplette Gegenteil von meiner Familie ist.

Ich hätte NIEMALS gedacht , dass ich sooo wenig Zeit für meinen Blog finden würde aber es ist Tatsache ich habe kaum mal eine freie Minute und bin unter der Woche erst um 18 Uhr jeden Tag zuhause weil ich jetzt nach Cross country im Schwimmteam bin. Ich muss aber sagen das mir Cross country viel viel besser gefallen hat , weil das Team einfach besser war. Ich meine dass ich mit den Leuten im Team besser klar kam als mit den Leuten im Schwimmteam und ich hatte einen extrem guten Coach der einem nihct nur das Rennen beigebracht hat sondern auch “lifelessons“ gegeben hat was hier extrem viele vorallem Coaches machen.

Nach diesen Monaten habe ich auch viele Erfahrungen gemacht auf die ich auch hätte verzichten können , z.B der Tod der Uroma oder eine MIssgeburt der Schwester. Alles hier ist aber auf jeden Fall eine Erfahrung.

In der Highschool um ehrlich zu sein kann ich nach diesen Monaten schon sagen weißt du nie was morgen passieren kann , wie in einem typischen High school movie LOL. hahahahahah

Die Zeit rasst…

Jetzt sind es schon 2 Monate seid dem ich in den USA, Georgia lebe. Die Zeit verging so schnell und es ist soooo viel passiert. Soooo viele neue Eindrücke.

Zu meiner Familie:

Ich habe eine sehr , sehr große Gastfamilie. Als sie mich am Flughafen empfingen waren geschätze 20 Menschen da um mich kennen zu lernen und alle redeten auf mich ein. Sie hielten Schilder mit meinen Namen in die Luft und ich war erstaunt &  geflashed zugleich. Nach den ersten paar Tagen wusste ich meine Familie ist verrückt. Natürlich im lustigen Sinne. Mit einer Gastmutter zu leben die 51 ist aber dein halbes Leben auf Snapchat und Instagram postet ist sehr lustig. Meine Gastschwestern Mary und Charley sind sehr unterhaltsam und es ist immer was zu tun hier. Wir gehen 3 mal die Woche zur Kirche und meine Familie ist sehr engagiert .

 

Zu der Schule :

Die Schule hier ist extrem anders, die Lehrer reden mehr über ihr privatleben als über den Unterrichtsstoff und es gibt fast nur Tests zum ankreuzen. Ich habe 5 mal die Woche Cross-Country Practise und fast jeden Samstag ein Race für das ich jeden Samstag um 6.15 Uhr an der Schule sein muss. Sonntags ist der einzigste Tag an dem ich kein Training habe, wobei vieel aus meinem Team Sonntags zum training gehen. Aber ich bin zu faul und meistens hat meine Familie eh etwas vor.

 

 

Gastfamilie Alles ganz ganz schnell

Oh Gott.

Es war 0.00 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag. Wie immer guckte ich minütlich auf die Liste. Und auf einmal war ich weg! Ich schrie und war total aufgeregt. Ich konnte garnicht einschlafen weil ich mir vornahm am nächsten Morgen sofort um 9.00 Uhr anzurufen und zu fragen.

Dienstag war es dann soweit. Ich rief auf die Minute pünktlich an und wollte alles wissen! Ich würde nach Georgia kommen und habe 7 Gastgeschwister von denen aber nur noch 2 zuhause wohnen. Zwei Schwestern. Eine 15 und eine 20.

Dann kam der Schock und gleichzeitig auch der Segen. Ich würde schon morgen früh fliegen. Mit Nadine , die ich schon seid dem Stipendientag kannte und seid dem in Konatkt blieb. Wir verstanden uns vom ersten Augenblick an super!  Und jetzt würde ich mit ihr nach New York fliegen 😉 Daran hatten wir beide schon nicht mehr geglaubt:D Es ging alles so schnell!

VFF Visum-fast-fail

Am Dienstag fuhr ich mit meinen Eltern nach Frankfurt um mein Visum zu beantragen. Die ganzen  Unmengen an Formularen hatte ich schon 2 Wochen vorher ausgefüllt wobei so einiges durcheinander geworfen wurde. Ich saß ganze 2 Stunde daran und hatte es fast geschafft als meine Mutter mich in die Küche rief. Ich kam nach einiger Zeit wieder in mein Zimmer und ich laß : ,, Da sie länger als 20 min weg waren müssen sie nun ihre Application-ID angeben um ihre Formulare wieder aufzurufen und weiter ausfüllen zu können.“

Was bitte schön war eine Application-ID? Und woher bekam ich die?

Ich fragte in unserer Ayusa Austausch Gruppe wo ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich dazu am Anfang aufgefordert wurde mir diese AUF JEDENFALL ZU MERKEN ODER NOTIEREN!

Hab ich natürlich nicht gemacht … Ups !

Naja das hieß: Alles auf Anfang …. nach nochmal 2 Stunden war ich dann nun endlich fertig und konnte alles ausdrucken. Ich wurde öfter darauf aufmerksam gemacht mir alle Daten , die ich angegeben hatte, noch einmal genau anzusehen und zu gucken ob alle ihre Richtigkeit haben, da nach dem Speichern keine Möglichkeit mehr zum ändern bestand. Natürlich merkte ich erst nachdem ich alles gespeichert hatte , dass ich auf dem Sevis Formular die Hausnummer meiner Nachbarn angegeben hatte. Ich rief bei der Service Nummer an aber dort meldete sich keiner . 5 mal. Danach gab ich auf.

Am Dienstag, mit einem etwas mulmigen Gefühl, fuhren wir nach Frankfurt. Die Amerikanische Botschaft war nicht nur groß sondern auch ziemlich gesichert. Es standen mehrere Polizisten mit Schlagstöcken und Gewehren vor dem Eingang . Ich stellte mich natürlich nicht, wie jeder normale Mensch am Eingang an sonder erst einmal am Ausgang an. Machte ja auch viel mehr Sinn.

Nachdem ich dann den Eingang gefunden hatte, wurde ich nach nicht allzu langer Zeit aufgerufen und musste meinen Reisepass und sonstige Formulare vorzeigen. Bei dem Versuch alle Formulare aus meinem Umschlag zu holen, viel mir alles auf den Boden und der Mann ,am Schalter Nr.1 ,  gab mir die Anweisung durch die Security zu der weißen Tür  zu gehen. Aber nein, ich brauche keine Security ,dachte ich mir und ging sofort zur weißen Tür und es dauerte keine 3 Sekunden ,als ich ein wenig genervt zurückgerufen wurde. Als ich dann endlich mit der Security fertig war durfte ich durch die Tür. Hätte ich sie aufbekommen. Aber zu meiner Verteidigung war diese Tür echt kompliziert , man musste irgendwie erst drücken , dann ziehen oder nur drücken? Keine Ahnung …..auf jeden fall habe ich es erst nicht hinbekommen. Danach kam man wie beim Flughafen durch so einen Metalldetektor und musste wieder warten . Man wurde danach in ein anderes Gebäude geführt und dort musste man wieder an zwei Schalter. Puh der Mann gab mir mein Sevis Formular sofort wieder , nachdem er nur einen kleinen Blick darauf erhaschte . Nichts wurde bemerkt.

Nach 20 min war alles zu ende. Ich hatte gehört, dass man teilweise bis zu 3 Stunden dort warten musste. Und da man weder mit Handy noch mit Eltern in die Botschaft durfte, konnte ich noch eine ganze Weile auf meine Eltern warten.

 

 

 

 

Das Vorbereitungswochenende

Kurz vor Weihnachten, bekam ich dann eine Naricht von Ayusa mit der freudigen Nachricht, ein Leistungsstipendium bekommen zu haben 😀 Jetzt konnte ich mit meinem Gewissen ausmachen, dass ich es wirklich verdient hatte ! 😀 Ich denke, wenn ich keines bekommen hätte , hätte ich Zweifel an meinen Vorhaben gehabt und mich gefragt, ob ich wirklich das Zeug dazu habe ein halbes Jahr mein gewohntes Leben zu verlassen 😀

 

Am 23.05.15 hatten wir die Vorbereitungstage und ich war total aufgeregt. Endlich traf ich die Leute vom Auswahltag wieder 😀

Das Wochenende war allem in allem richtig cool und man hat noch mehr tolle Leute kennengelernt. Vielleicht habe ich das Glück mit vielen von ihnen zusammen nach New York zu fliegen 😀

Wir haben viele Regeln und viele Tipps kennengelernt , diese wir während unseres Auslandaufenthaltes befolgen sollen. Die Präsentationen waren so informativ, dass man manchmal das Gefühl hatte , das so viel gar nicht in unseren ( auf jedenfall meinen) Kopf passt. Wir bekamen alle T-Shirt in einem ,,wunderschönen“ ( 😀 ) grün , was mir natürlich ungemein stand 😀 hahahahah nicht. Aber ist ja auch egal 😀 Es sind ja nur T-Shirt die man 3 mal oder so trägt:D

Es gab allerdings auch einen Moment der Trauer in Köln, der mich sehr berührt hat. Es ging um ein Mädchen, die an den Tagen eigentlich auch in Köln gewesen wäre und mit uns die Vorbereitung für den Schüleraustausch erlebt hätte. Leider verstarb sie bei dem tragischen Germanwings Ereignis. Wir standen alle auf und hielten eine Schweigeminute für sie und natürlich alle anderen Opfer dieses unbegreiflichen Flugzeugabsturzes. 

 

 

Der Auswahltag

Mitte November war es dann an der Zeit des ,,Auswahltages“ in Köln. Ich bekam dafür einen Tag Schulfrei musste aber die ersten beiden Stunden morgens noch zur Schule. Englisch Unterricht. Passte ja. 😀 Den Tag verbrachten wir in einem sehr schönen Gebäude und mit richtigen netten Betreuern und Mitbewerben . Ich war wie immer ziemlich unvorbereitet und war überhaupt nicht auf ein Interview auf englisch vorbereitet. Der Slap-Test war auf jedenfalls zu  schaffen obwohl man bei manchen Frage eher raten musste , zum Glück war alles Multiplichoice:D haha!

Beim Interview konnte ich mich natürlich alles andere als kurz hallten , ich war aufgeregt, aufgedreht und plapperte drauf los was das Zeug hält. Fand oft nicht die richtigen Worte oder mir fielen keine Vokabeln ein.  Ich finde es schon schwer mich auf deutsch auszudrücken aber auf englisch war es dann doch noch mal ne Stufe schwieriger.

Nach ca. 45 min war es dann endlich geschafft! Ich war glaube ich mit Abstand die, die am längsten gebraucht hat.

Ich habe echt tolle Leute dort kennengelernt und hatte einen sehr coolen Tag!

Ab jetzt ging das Warten los, ob ich denn ein Stipendium bekommen habe …..

 

Das bin ich auf meinem Weg

Hallo!

Erst einmal zu meiner Person: Ich bin Luca ( ein Mädchen ) und 14 Jahre alt. Ich besuche momentan die 8. Klasse eines Gymnasiums in Neuss und werde im Sommer für ein halbes Schuljahr eine Highschool in den USA besuchen.

Doch wie kam ich überhaupt auf diese Idee?

Ich erfuhr von Bekannten sowie von Schülerinnen meiner Schule, dass diese ein Austauschjahr gemacht hatten. Daraufhin erkundigte ich mich immer mehr im Internet und das Fernweh wurde immer stärker. So stark dass ich eines Tages zum Entschluss kam, es wirklich durchzuziehen. Ich ließ mir per Post gefühlte 100 Organisationskataloge zuschicken und durchforschte sie an einem Nachmittag. Ich entschied mich letztendlich für Ayusa.Intrax  wegen dem Leistungsstipendium, da es bei dem Stipendium rein um meine Leistungen und um meinen Charakter ging und nicht um die Finanzielle Notwendigkeit wie es bei fast allen anderen Stipendien-Anforderungen der Fall war. Ich setzte mich also relativ früh ran um meine Bewerbung zu gestalten und drehte ein Video, kopierte alle meine Sporturkunden und Zeugnisse. So, alles war fertig. Jetzt brauchte ich nur noch eine Referenz meiner alten Klassenlehrerin, diese ich per Post von ihr erhalten hatte , da es Ferien waren ( Sommerferien). Ich schickte alles ab und schon 2 Tage später bekam ich eine Antwort und alles lief super.

Kurz nach den Ferien gab es an meiner Schule eine Infoveranstaltung zum Thema  “Schüleraustausch“,  zu der wir natürlichen auch gingen.

Uns  wurde mitgeteilt: ,, Das Erste was sie bei einem Schüleraustausch zu tun haben , bevor sie die Orga ausgewählt haben , ist es sich beim Schulleiter für das (Halb-)Jahr zu beurlauben.“ Hatte ich natürlich nicht .

“Ein Schüleraustausch ist nur , aber auch wirklich nur,  in der Stufe 10 möglich. “ Ich wäre auch nicht in der Stufe 10 nächstes Schuljahr. Mist.

War nun mein Traum vorbei? Alles umsonst? Die ganze Vorfreude weg? Musste ich wirklich noch mehr als 2 Jahre warten?

Wir schrieben am nächsten Tag sofort meinem Schulleiter und warteten gespannt auf eine Antwort. Eine Woche später dann der Brief. Er schrieb dass ich den Austausch schon in der 9. Klasse machen darf. Juhu!

 

 

 

Hallo Welt!

Welcome to Ayusa-Intrax Austauschschüler Blogs. This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!